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Referenzen

Es fällt mir schwer, Ihnen aus der Fülle bisheriger Arbeiten einige als besondere Referenzen
vorzustellen, da alle Arbeiten mit besonderen Emotionen und Erfahrungen verknüpft sind.
Um Ihnen einen kleinen Eindruck davon zu vermitteln, hier doch einige Beispiele.
( Bitte auf die Bilder klicken, dort liegen ausführlichere Informationen vor,
auch finden Sie im Gästebuch weitere Hinweise in Schriftform.)

1. Konservierung/Restaurierung Jüdischer Textilkunst

Stiftung "Neue Synagoge-Centrum Judaicum Berlin"
Die zwischen 1996-'98 bearbeitetn Textilien aus der Tradition des Judentums waren überwiegend Toravorhänge des 18.-20.Jh. Reich bestickt, war oft das Eigengewicht für das gealterte Textil ein Problem. Darum wurden u.a. auch entlastende Montage- und Präsentationshilfen erforderlich.

Jüdisches Museum Berlin (zum Berlin Museum gehörend)
Die aus häuslichem Religionsgebrauch restaurierten Judaica, wie Brotdecke, Toramantel, Gebetsmütze... wiesen neben den Gebrauchs-schäden umfangreiche Folge-Lädierungen auf, die mitunter neutrale Ergänzungen erforderten.

Kölnisches Stadtmuseum
Das Jom-Kippur-Häubchen wurde als Leihgabe für eine Sonderaus-stellung im Jüdischen Museum restauriert. Starke Deformierungen der Grundform, sowie vielfache Lädierungen an den Spitzenvolants mussten behoben werden.
 

 

2. Konservierung/Restaurierung mittelalterlicher Liturgischer Gewänder (Kaseln)

Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau
Das als seltenst exzelente Beispiel spätgotischer Textilkunst anzusehende Messgewand wurde neben seiner stabilisierenden Bearbeitung umfangreich analysiert und dokumentiert. 

Vogtlandmuseum Plauen
Entstellende und schädigende alte Reparaturen an der mittelalter-lichen Kasel wurden demontiert und die Lädierungen sowohl an den Geweben wie Stickereien formrückgewinnend konserviert/ restauriert (zu sehen in der ständigen Ausstellung).

 

Deutsches Historisches Museum Berlin
Der Kaselrücken, als Fragment einer Kasel aus dem 15.Jh., appliziert mit einem Kaselkreuz in Reliefstickerei und Anlegetechnik erfuhr neben nähtechnischer Stabilisierung  des Samtes eine stark verbesserte Ablesbarkeit der Darstellungen des Kaselkreuzes.
Bei der Breslauer Kasel um 1600 konnte der Lamèfond durch nähtechnische Fixierung stabilisiert und plan gelegt werden und erhielt somit wieder Formstabilität  (zu sehen in der ständigen Ausstellung
).  

 

3. Konservierung/Restaurierung von Sepulkralkultur

Hohenzollerngruft des Berliner Domes 
Das primäre Schadensbild der textilbespannten Sarkophage der Fürsten-gruft wurde geprägt von den sich wiederholenden Wassereinbrüchen in die Gruft, als auch den Kriegseinflüssen. Sarg- und Bettungsbefunde wurden bis 1999 vor allem dokumentiert, notgesichert und teilrestauriert. Sukzessiv folgten dem auch umfangreiche Restaurierungsarbeiten, z.T. in kollegialer Zusammenarbeit.

 

Herzögliche Gruft im Schloss Plön
Die beiden textilbespannten Särge, ein klassizistischer Kinder-und ein Prunksarkophag des Rokoko wurden 2003 unter Demontage alter Sicherungsmaßnahmen und partieller Unterlegung mit neutraler Ergänzung und in Fremdleistung rekonstruierter Metallverzierungen für die Fielmann AG restauriert. 

 

St. Marienkirche zu Bernau
An den, den unvermählt Verstorbenen gestiftetenTotenkronen wurden die Weidengestelle gesichert und stabilisiert, sowie alle Bestandteile von starkem Baustaub befreit und dokumentiert.

 
 

4. Konservierung/Restaurierung von
Fahnen/ Standarten und Bannern

Blatt 2 der Fahne des ältesten Anglervereins Deutschlands  "Angelfreunde 1866 e.V." Berlin wies das typische Schadensbild von Fahnen auf, eine stark lädierte Flugseite. Durch Einbettung unter Tüll wurde dieses restauriert. Nähtechnische Konservierung erfolgte auch an Blatt 1, dessen Fond leider bereits ausgetauscht vorgefunden wurde, sowie an den vier Jubiläumsbändern. 

Historisches Museum Köthen
Die Be- und Übermalungen an der Huldigungsstandarte erforderten die Zusammenarbeit mit einem Gemälderestauratoren (Hrn. Timm). Auf dem Niederdrucktisch konnten die starke Deformierung und Verschmutzung beseitigt werden. Ein Leuchttisch ermöglichte die Wiedergabe der übermalten Darstellung und Beschriftung und accrylatpräparierte Fäden und Gewebe unterstützten das Schließen der Risse im Fond, sowie dessen Stabilisierung. Zur Bearbeitung gehörten auch Seidenbänder, -fransen und Quasten.

 

Ofen-Keramik-Museum Velten
Der äußerst spröde Seidenfond des Innungsbanners war eine besondere Herausforderung. Die nähtechnische Konservierung, methodisch erfolgt als Einbettung unter Crepeline, konnte erst durchgeführt werden, als die Seide flexibilisiert worden war. 

 

 

 

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